Zur Nachbehandlung von
Kläranlagenabläufen haben sich in den letzten Jahren
vertikal
durchströmte schilfbepflanzte Bodenfilter als geeignete
Methode in
vielen Projekten bewährt. Insbesondere die in Vertikalfiltern
erhöhte
aerobe Abbautätigkeit wirkt sich positiv auf Nitrifikation und
Keimelimination aus.
Zur Vermeidung von
Filterverstopfungen (Kolmationsproblemen) sollten Abläufe aus
Absetzbecken, Nachklärbecken oder Schönungsteichen
vor Aufbringung auf
Filtersubstrate von Pflanzenkläranlagen einer Vorfiltration
unterzogen
werden. Hierdurch kann die Belastung mit Algen, Wasserlinsen (Lemna
ssp.) und sonstigen partikulären Schwebstoffen verringert
werden.
Hierzu haben wir verschiedene Kombinationsverfahren von
vliesummantelten und bepflanzten Gitterboxen mit Schwimminseln und
bepflanzten Kiesfiltersträngen entwickelt und im Zuge von
Kläranlagenumbauten– und erweiterungen realisiert.
Kläranlage
Habichtswald (1) (auf ehemaligem Schönungsteich,
nach Umbau
zum Mischwasserbiotop)