Informationsbroschüre

zur dezentralen Abwasserentsorgung in der Gemeinde Neuendorf

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Kleinkläranlagen
Informationsbroschüre
zur dezentralen
Abwasserentsorgung
in der Gemeinde
Neuendorf
 





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Einführung   1
Vorklärung   2
Funktionsbeschreibung
ausgewählter Abwasser-
reinigungsverfahren

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Belüftete Kleinkläranlagen   7
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Belüftete Kleinkläranlagen
mit frei suspendierten
Mikroorganismen
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Leistungsvergleich
der verschiedenen Kläranlagentypen
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Kostenübersicht 16
Herstellerlisten
von Kleinkläranlagen
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Informationsbroschüre zur dezentralen Abwasserentsorgung in der Gemeinde Neuendorf
Die Broschüre
als PDF-Datei




1   Einführung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Neuendorf!

Die Gemeinde hat uns mit der Planung der Abwasserentsorgung beauftragt. In den Voruntersuchungen hat sich eine dezentrale Lösung über Einzelhaus- und Gruppenkläranlagen als Vorzugsvariante aus ökonomischen und ökologischen Gründen als vorteilhaft gezeigt. Das Umweltministerium in Kiel hat diese Wahl ausdrücklich als zweckdienlich begrüßt, kann jedoch zur Förderung durch das Land aufgrund der angespannten Kassenlage derzeit keine verbindlichen Zusagen machen.

Wir wissen aus zahlreichen Gesprächen, dass auch Sie diesem Modell ganz überwiegend positiv gegenüberstehen, da die individuelle Handlungsfreiheit sehr beträchtlich erhalten bleibt und die Kostenbeeinflussbarkeit, z.B. durch Eigenleistung, bei keiner anderen Lösung ähnlich hoch ist.

Im Zuge des Planungsprozesses werden wir Sie individuell aufsuchen und beraten. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir dabei zu einer zügigen Vorgehensweise gezwungen sind, da unser Honorarrahmen von der Gemeinde ebenfalls aufgrund der allgemeinen Finanzlage äußerst eng gestaltet wurde.

Wir informieren Sie auf drei Ebenen:
  1. durch diese Informationsbroschüre.
    Wir bitten um Nachsicht, dass wir bei der Einzelbeschreibung der Klärverfahren unsere 
    fachsprachlichen Vokabeln (d.h. Fremdwörter) teilweise überzogen artikuliert haben. 
    Es gibt immer einige, die es sehr präzise wissen wollen und nur für diese Minderheit sind diese Textpassagen gedacht. Für den "normalen" Menschen haben wir allgemeinverständliche Verfahrenskurzbeschreibungen vorangestellt.

  2. durch Informationsabende (Treffen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger).
    Hierzu ergehen öffentliche Einladungen ortsteilbezogen durch die Gemeinde.

  3. durch individuelle Beratung der Grundstückseigentümer.

Als weitere mögliche Informationsquellen stehen Ihnen zur Verfügung:
  1. Die Informationsbroschüre "Hauskläranlagen" des Kreises Steinburg, 2002.

  2. Die Hersteller von Kleinkläranlagen (Adressen, Telefonnummern und Internetseiten von ca. 20 verschiedenen Herstellerfirmen von Kleinkläranlagen finden Sie in dieser Informationsbroschüre).

  3. Die Mitbürger aus Kirchdorf (der Ortsteil wurde bereits vollumfänglich beraten und die Planung abgeschlossen; viele Bürger haben sich sogar bereits individuelle, konkrete Angebote von Herstellern machen lassen).

  4. Das Internet, z.B. unter www.klaeranlagen-vergleich.de.

Wir werden Sie in jedem Fall einzeln aufsuchen, um die Auswahl des Klärverfahrens mit Ihnen zu besprechen und um entsprechende Genehmigungs- und Zuschussanträge vorzubereiten.

Erlauben Sie mir abschließend die persönliche Anmerkung, dass nach unserer Erfahrung beim dezentralen Konzept viel Geld "im Dorfe bleibt", gegenüber der Standardvariante Kanal + zentrale gemeindliche Kläranlage. Dies kann nur gelingen, wenn die Beteiligten “an einem Strang ziehen“, also Bürger, Planer und Gemeinde!

In diesem Sinne freue ich mich auf eine sachorientierte vertrauensvolle Zusammenarbeit. Bei Fragen stehen wir Ihnen unter u.a. Telefonnummer zur Verfügung.

gez. M. Blumberg und Mitarbeiter

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Erstellt vom:
Ingenieurbüro Blumberg
Gänsemarkt 10
37120 Bovenden-Harste

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Bovenden, im November 2003


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